Dinge

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March 2011

Mar 31, 2011307 notes
Mar 31, 2011895 notes
#do epic shit
Mar 31, 201110,489 notes
Mar 28, 201185 notes
Mar 28, 2011875 notes
#recursion #selbstähnlich #fraktal
Mar 28, 20111,741 notes
Mar 28, 20112,487 notes
Mar 28, 201124,409 notes
Mar 28, 2011699 notes
Mar 28, 201118,217 notes
Smoke Ganja. Refill Mana. Do magic.
Mar 27, 2011
“Give a man a fire and he’s warm for the day. But set fire to him and he’s warm for the rest of his life.” —Terry Pratchett, Discworld (via jankardel)
Mar 27, 20111 note
#Discworld
Mar 27, 2011114 notes
TP: Lage in den Fukushima-Reaktoren gerät immer weiter außer Kontrolle → heise.de

Wasser mit einer zehnmillionenfach erhöhten Strahlung weist auch in Reaktor 2 auf einen zerstörten Druckbehälter hin

“Dem Management von Tepco muss sofort die Kontrolle über das Krisenmanagement entzogen werden.”

Scheiße, das wundert mich schon seit Tagen wieso Tepco da überhaupt noch Zuständig ist. Wird das in Deutschland dann auch so sein, dass ein Konzern aus der “alles ist sicher”-Atomlobby bis zum bitteren Ende verzweifeltes Krisenmanagment durchführen muss? 

Mar 27, 20111 note
Mar 26, 2011

Roundtrip-Verzerrungen: Wir halten das, was wir sehen, für wichtig und richtig, kümmern uns aber kaum um die Dinge, die wir nicht wahrnehmen können. Dabei machen wir einen logischen Fehler: Wir verwechseln die Aussage „Es gibt keine Beweise für schwarze Schwäne“ mit der Aussage „Es gibt Beweise für keine schwarzen Schwäne“. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Plastischer wird die Verzerrung, wenn wir ganz konkret formulieren: „Fast alle Terroristen sind Moslems“. 

Selbst wenn diese Annahme auf entsprechenden Beobachtungen gründet, kann man nicht formulieren: „Fast alle Moslems sind Terroristen“. Aber genau das passiert andauernd. Wenn es unter der einen Milliarde Moslems z. B. 10 000 Terroristen gäbe, würden diese immer noch nur 0,001 % der Moslems ausmachen. Vorurteile wie dieses sind generell sehr gefährlich.

Narrative Verzerrungen: Wir schaffen es nicht, eine Reihe von Fakten zu betrachten, ohne sie zu verknüpfen. Wir sind sozusagen süchtig nach Erklärung. Wir alle hören gerne Geschichten, und noch lieber erzählen wir welche. Diese Geschichten handeln von der Welt, wie wir sie wahrnehmen – stark vereinfacht und übersichtlich. 

Dadurch bestärken wir uns in der Annahme, die Wirklichkeit sei tatsächlich so. Erinnerungen und Erfahrungen sind im Gehirn schnell verfügbar, darum greifen wir mit Vorliebe auf sie zurück. Erzählt uns jemand, dass er an einem Ort, an dem es unwahrscheinlich ist, überfallen zu werden, doch überfallen wurde, werden wir den Ort meiden. Nicht weil das Risiko objektiv gesehen groß ist, sondern weil wir gerade eine entsprechende Geschichte dazu gehört haben. Keine Verbrechensstatistik wird uns davon überzeugen, dass die anschauliche Erzählung eigentlich unbedeutend ist. Wir erinnern uns lieber, als dass wir analysieren. Das ist weniger anstrengend. Emotionale und manchmal eben auch sensationelle Erzählungen nehmen wir deshalb oft ernster als nüchterne Fakten.

Nichtlinearität: Wir gehen davon aus, dass sich die Dinge linear entwickeln. Wenn Ihr kleiner Sohn in einem bestimmten Alter ist, sollte er sprechen können. Tut er es nicht, geraten Sie in Panik und sind überrascht, wenn er dann – etwas später – plötzlich ausgefeilte Sätze von sich gibt. Ein anderes Beispiel: Wenn Sie neun Jahre nichts und im zehnten Jahr eine Million verdienen, macht Sie das nicht so glücklich, wie wenn Sie zehn Jahre lang regelmäßig 100 000 eingezahlt bekommen. Wir können Belohnungen sehr schwer in die Zukunft verschieben, wir wollen sie immer sofort. Alle Ereignisse, die nichtlinear auftreten (und das tun schwarze Schwäne immer), überraschen uns. 

Verzerrung durch stumme Zeugnisse: Wir fallen auf die Geschichte rein, die viele schwarze Schwäne vor uns versteckt, und sehen nur einen Bruchteil von dem, was wirklich existiert. Ein Beispiel ist eine Anekdote des römischen Politikers Cicero: Er zeigte einem Mann, der nicht an die Götter glaubte, Bilder, auf denen mehrere Menschen erst beteten und danach einen Schiffsuntergang überlebten. Es ließe sich nun der Zusammenhang konstruieren, dass das Beten sie beschützt hat. Allerdings fragte der ungläubige Diagoras gleich nach, wo denn die Bilder der Ertrunkenen seien, die ja ebenso gebetet hätten. Damit legte er den Finger in die Wunde: Denjenigen Gläubigen, die gestorben waren, war die Chance genommen worden, sich mitzuteilen. Ihre Zeugnisse blieben stumm. Die Verzerrung, die dadurch entsteht, ist ein so genanntes statistisches Bias. Die meisten „Erfolgsratgeber für Manager“ beruhen darauf: Man nehme eine Handvoll erfolgreicher Leader, analysiere deren Charaktereigenschaften (Mut, Durchsetzungsfähigkeit, Charisma, Führungsstärke usw.) und mache daraus eine Anleitung. Würde man jedoch die weniger erfolgreichen Manager ebenfalls untersuchen, würde man herausfinden, dass sie genau die gleichen Charaktereigenschaften besitzen. Das Einzige, was beide Managerklassen voneinander unterscheidet, ist Glück.

Ludische Verzerrung: Wir konzentrieren uns gern auf Dinge, die einigermaßen gut erforscht sind. Dazu gehört die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Gewinnchancen in einem Kasino kann man damit relativ gut berechnen. Aber was bringt einem das in der Realität? Ein Kasino in Las Vegas hat sein extrem ausgeklügeltes System genau darauf aufgebaut. Dann wurde einer der wichtigsten Mitarbeiter des Kasinos – Roy aus der Siegried-und-Roy-Show – von einem Tiger angegriffen. Die Kosten für den unversicherten Unfall: 100 Millionen Dollar. Das Beispiel zeigt, dass selbst hochkomplexe Wahrscheinlichkeitsrechnungen vor allem wissenschaftliche Spielchen sind. Man spricht deshalb auch von ludischer Verzerrung (lateinisch ludus = Spiel). Die wirklich großen Risiken werden damit gar nicht erfasst. Dennoch verlassen sich die Nerds unter uns genau auf solche Spielchen, wenn sie über Wahrscheinlichkeit nachdenken.

aus Der schwarze Schwan von Nassim Nicholas Taleb

Mar 26, 20113 notes
#★★★★★
Listen

Der MaHa macht auch den Klabautercast. Da möchte ich mal insbesondere die Sendung 54 hervorheben, in der Stephan Urbach mal ein wenig über Hacktivismus und Telecomix erzählt. Sehr spannend, wenn man sich für das Thema interessiert :) 

Mar 24, 2011
Mar 23, 201126 notes

minimumtime:

my worst enemy is my memory

Mar 23, 2011
Mar 23, 20111 note
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